Anwendungsbereich

Zwangsstörung

Herr B. braucht morgens lange, um aus dem Haus zu kommen. Wieder und wieder kontrolliert er, ob er das Licht ausgeschaltet, das Wasser abgedreht, die Türe abgesperrt hat. Er benötigt zwei Stunden für seine Kontrollhandlungen. Versuche, diese zu unterlassen, führen zu einer unerträglichen Anspannung. Er hat mittlerweile auch Probleme mit seinem Arbeitgeber, weil er oft zu spät am Arbeitsplatz erscheint.

Diagnostische Kriterien

  • Zwangsgedanken, das heißt quälende Ideen oder Vorstellungen, die den Betroffenen stereotyp beschäftigen
  • Zwangshandlungen wie Händewaschen, Kontrollieren, Zählen
  • Der Betroffene versucht (meist erfolglos) Widerstand gegen die Zwangshandlung oder –gedanken zu leisten

Der vermehrte Zeitaufwand für die Zwangshandlungen schränkt die Betroffenen stark ein.