Über Verhaltenstherapie

Aristoteles

Denn die Dinge, die wir erst lernen müssen, bevor wir sie tun, lernen wir beim Tun.

Grundannahmen

Die Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich überprüftes Verfahren zur Behandlung psychischer Störungen. Sie ist pragmatisch, zielorientiert und konzentriert sich auf die Gegenwart, ohne jedoch die Vergangenheit zu vernachlässigen. Die VT geht davon aus, dass jedes menschliche Verhalten erlernt und auch wieder verlernt werden kann. Im Lauf seiner Entwicklung eignet sich der Mensch im günstigsten Fall Fähigkeiten an, die es ihm ermöglichen, im Leben gut zurecht zu kommen. Oft sind die Entwicklungsbedingungen aber nicht optimal. Wichtige Fähigkeiten werden nicht oder nur unzureichend ausgebildet. Es entstehen Defizite oder ungünstige Verhaltensweisen, die den Menschen in seiner freien Entfaltung behindern. Ansatzpunkt für Veränderung sind die Bedingungen, die das Verhalten steuern: Was löst bestimmtes Verhalten aus und wodurch wird es aufrecht erhalten?